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Martin-Buber-Institut für Judaistik

Das Fach Judaistik beschäftigt sich mit der Geschichte, den Sprachen, der Literatur sowie der Religion und der Philosophie des Judentums in seinen verschiedenen Kulturräumen von der Antike bis zur Gegenwart.

Schwerpunkt des Martin-Buber-Instituts in Forschung und Lehre liegt in der Erschließung des antiken und rabbinischen Judentums. Entsprechend seiner historisch-philologischen Ausrichtung stehen hier die Quellen und die Literatur in hebräischer und aramäischer Sprache im Mittelpunkt.

Das Martin-Buber-Institut wurde 1966 als zweites judaistisches Institut Deutschlands von Prof. Dr. Dr. Johann Maier (1966-1996) gegründet. Gegenwärtig lehrt PD Dr. Ursula Schattner-Rieser. Hinzu kommen mehrere wissenschaftliche Mitarbeiter, die im Rahmen von Drittmittelprojekten angestellt sind.

Das Martin-Buber-Institut ist Bestandteil der Philosophischen Fakultät und ein Standbein der interdisziplinären Forschung und Lehre an der Universität zu Köln. Judaistik ist eine Studienrichtung innerhalb des akkreditierten Bachelor-/ Master-Studiengangs Antike Sprachen und Kulturen (ASuK). Das Studium der Judaistik wird mit einer weiteren Studienrichtung dieses Studiengangs oder mit einem anderen an der Philosophischen Fakultät angebotenen Bachelor-/Master-Studiengang kombiniert.

 

Zur Geschichte der Kölner Judaistik: ein programmatischer Text von Prof. Dr. Dr. Johann Maier aus dem Jahr 1966.